Der Hauptkern des Museums stammt aus der im 18.Jh.
gebildeten Sammlung Muschietti, die in der 2.Hälfte des 19.Jhs. der Gemeinde von
Portogruaro gestiftet wurde, damit diese im Rathaus aufbewahrt werde.
Die große Menge an Exponaten, die danach während der erfolgreichen
Ausgrabungen im Stadtgebiet und auf dem spätantiken Gräberfeld von Concordia Sagittaria
ans Tageslicht kamen, veranlasste die Gemeinde sich auf die Suche nach einem adäquaten
Sitz umzusehen, um die vorhandenen und neu hinzugekommenen Funde präsentativ
auszustellen.
Die Stadt kaufte ein Grundstück in der Via Seminario und das
Ministerium finanzierte die Errichtung eines Nationalmuseums für Concordia, das 1885
gegründet worden war.
Das Gebäude wurde als dreischiffige Basilika geplant und ein großer
Teil des vorhandenen epigraphischen Materials wurde zu Austellungszwecken an die Wände
des Erdgeschosses gemauert, wie es den damaligen Kriterien des Museumswesens im 19.
Jahrhundert entsprach.
  Fortsetzung
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